
Bedeichungsjahr: 1905, Größe: 448 Hektar, Deichlänge: rund 4,5 Kilometer.
Der Bau eines Dammes zur Hamburger Hallig
1859-75 bewirkte eine bedeutende Zunahme
des Anwachses zwischen dem Reußenkoog und der Hattstedtermarsch. So wurde das
Vorland bereits als Viehweide genutzt, als 1905 der Auftrag der preußischen Regierung zur
Bedeichung kam. Der neue Koog wurde nach der Kronprinzessin Cecilie benannt. Die
Eigentümer, eine neunköpfige Interessentschaft, deren Vorfahren das Vorland bereits 1866
erworben hatten, verkauften bis auf eine Ausnahme bereits im ersten Jahrzehnt nach der
Bedeichung ihren Besitz weiter. Gründe dafür boten die äußerst schlechten infrastrukturellen
Bedingungen, die eine Bewirtschaftung des Landes sehr mühevoll machten. Käufer waren vor
allem Bauern aus Dithmarschen, die in ihren neuen Kögen bereits erfahren hatten, wie
ertragreich ein "reifer" Koog sein kann.
Sielverband Cecilienkoog (Hrsg.): Der Cecilienkoog 1905-1980, Bredstedt/Bräist 1980.
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