
Bedeichungsjahr: vor 1495, Größe: 257 Hektar, Deichlänge: rund 4,5
Kilometer. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurde auf der nördlichen Seite der Husumer Au
der "Nordhusumer Koog" gewonnen. Seine Umbenennung in Porrenkoog (= "Krabbenkoog")
ist wohl gegen Ende des 16. Jahrhunderts erfolgt und zeigt an, wo sich die Husumer
Bevölkerung mit Krabben versorgt hat. Da der Deich lange Zeit nicht die notwendige Pflege
erhielt, kam es immer wieder zu Deichbrüchen und Überschwemmungen tiefer liegender
Wohnsiedlungen.
Erich Wohlenberg: Der Seedeich Porrenkoog bei Husum, eine deichbauhistorische Dokumentation vor Ort vom Mittelalter bis in die Gegenwart. In: Die Küste 52 (1991), S. 33-83.
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