Sankt Peterskoog
Der Sankt Peterskoog ist ein Koog bei Koldenbüttel in der Eiderniederung im Kreis Nordfriesland.
Der Sankt Peterskoog hieß anfangs Leonhardskoog, nach dem Schutzpatron der Kirche von Koldenbüttel. Seinen heutigen Namen bekam er später, vermutlich mit Blick auf den Dom zu Schleswig.
Verschlickung nach dem Dammkoog
1489 wurde der Dammkoog bedeicht. Seitdem hingen Eiderstedt und die Südermarsch zusammen, und zwischen Hever und Eider floss kein Wasser mehr hindurch. Die Niederungen von Eider und Treene verschlickten daraufhin rasch.
Als man zu Beginn des 16. Jahrhunderts auch hier Land eindeichte, war der Boden noch sehr weich. Das führte zu einem ungewöhnlichen Vorfall. Vor Koldenbüttel sackte ein ganzes Stück Deich in den Untergrund ab.
Verwandte Einträge
Zu den Angaben
Kenndaten erscheinen hier nur, wenn eine frei zugängliche Quelle sie stützt. Weitere Werte aus der früheren Nordfriesland-Datenbank werden derzeit mit dem Standardwerk von Harry Kunz und Albert Panten abgeglichen. Der Punkt auf der Karte markiert den Mittelpunkt der Gemeinde Koldenbüttel, nicht den Koog selbst.
Quellen
Weiterführende Literatur
- Harry Kunz, Albert Panten: Die Köge Nordfrieslands. Bredstedt 1997, ISBN 3-88007-251-5