Immenstedt
Immenstedt ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland, auf der Bredstedt-Husumer Geest am Südufer der Arlau. Auf 14,61 Quadratkilometern leben 667 Einwohner (Stand Ende 2025).
Wald ist auf der nordfriesischen Geest selten, und deshalb fällt der Immenstedter Wald auf. Das Forstgebiet, im Kataster als Immenstedter Gehege und Festholz geführt, ist ein ausgedehnter Buchenwald und zum Teil Staatsforst. Heute steht es als FFH-Gebiet unter Schutz. Im Nordosten der Gemeinde schließt sich ein Hochmoor an, östlich begrenzt der Bach Imme die Feldmark.
Im 13. Jahrhundert wird der Ort erstmals als Imming genannt. Das Gut Immenstedt war seit 1438 im Besitz der Herzöge von Gottorf, die hier 1590 ein Jagdhaus errichten ließen. Weil das Gebäude baufällig geworden war, riss man es 1712 wieder ab.
Vom Kirchspiel zur Gemeinde
Bis zum Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 zählte Immenstedt zum Kirchspiel Schwesing im damals dänischen Herzogtum Schleswig. Unter preußischer Verwaltung entstand daraus eine Kirchspielslandgemeinde, die neben Immenstedt die Dorfschaften Ahrenviöl, Hochviöl, Schwesing, Oster-Ohrstedt und Wester-Ohrstedt umfasste. Mit deren Auflösung im April 1934 wurde Immenstedt eine selbstständige Landgemeinde. Hochviöl gehört heute zur Nachbargemeinde Viöl.
Siedlungsgeografisch bestehen neben dem Dorf die Hofsiedlung Feddersburg und mehrere Fluren mit eigenen Namen: Immenstedt-Kiel und Bahnhof Immenstedt im Westen, Immenstedtfeld im Südosten und Immenstedtholz nördlich davon. Die Bundesstraße 200 von Husum nach Flensburg führt westlich an der Dorflage vorbei und bindet die Gemeinde an. Im Busverkehr besteht Anschluss an den Bahnhof Husum.
Zu den Angaben
Einwohnerzahl und Fläche stammen aus dem Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes, Stichtag 31. Dezember 2025. Der Punkt auf der Karte ist der amtliche Mittelpunkt des Gemeindegebiets.