Föhrer Marschkoog

Der Föhrer Marschkoog ist ein Koog im Norden der Insel Föhr im Kreis Nordfriesland.

Die gesamte nördliche Hälfte der Insel Föhr ist Marsch, also flaches Land aus Ablagerungen des Meeres. Im 16. Jahrhundert erhielt dieses Gebiet seine ersten Deiche. Seitdem bildet es den Föhrer Marschkoog.

Deiche und Vorland

Nach den schweren Sturmfluten von 1791 bis 1794 wurden die Deiche erhöht und verstärkt, nach den damals neuesten Erkenntnissen. Im Nordwesten der Insel hat sich inzwischen eine neue Schwachstelle gebildet. Die See trägt dort das Vorland ab, das Land vor dem Deich. Dadurch ist der Deichfuß unmittelbar gefährdet.

Höfe in der Marsch

In den 1960er Jahren wurden auf Föhr die Flächen in einer Flurbereinigung neu geordnet. Dabei zogen mehr als 50 Höfe aus den engen Dörfern hinaus in den Marschkoog.

Verwandte Einträge

Zu den Angaben

Kenndaten erscheinen hier nur, wenn eine frei zugängliche Quelle sie stützt. Weitere Werte aus der früheren Nordfriesland-Datenbank werden derzeit mit dem Standardwerk von Harry Kunz und Albert Panten abgeglichen.

Quellen

  1. Nordfriisk Instituut: Nordfriesland-Datenbank, Eintrag Föhrer Marschkoog (Archivfassung 2011)

Weiterführende Literatur

  • Peter Wieland: Deiche auf Föhr, Breklum 1963.
  • Harry Kunz, Albert Panten: Die Köge Nordfrieslands. Bredstedt 1997, ISBN 3-88007-251-5