Stapelholm

Stapelholm ist eine Landschaft in der Eider-Treene-Niederung, die sich zu Teilen im Kreis Nordfriesland und zu Teilen im Kreis Schleswig-Flensburg erstreckt.

Den Namen verdankt die Landschaft einer langgestreckten Geestinsel, die sich südlich der Treene aus Moor und Marsch heraushebt. Erstmals genannt wird Stapeleholm 1260 im Waldemar-Erdbuch. Historisch war Stapelholm eine dänische Landschaft, die zum Krongut Fræzlæt gehörte. Das Gebiet des späteren Amtes Stapelholm, das 2008 im Amt Kropp-Stapelholm aufging, deckt sich nicht mit der historischen Landschaft: Diese reicht bis vor Friedrichstadt.

Was der Name sagt

Der erste Namensteil bedeutet Pfosten oder Stütze und trägt zwei Bedeutungen: Stapelplatz und Gerichtsstätte. Norderstapel und Süderstapel waren Umschlagplätze am Stapelholmer Weg, in Süderstapel stand außerdem ein Hochgericht. Der zweite Teil, Holm, beschreibt die Lage: eine Insel aus Geest in den Niederungen.

Vor den Entwässerungsarbeiten, die holländische Remonstranten ab dem 16. Jahrhundert betrieben, standen die Niederungen als Stapelseen unter Wasser, und die Geest ragte daraus hervor. Die Eindeichungen zwischen Eider und Treene veränderten das Bild endgültig, etwa mit dem Schlickkoog und dem Oldenkoog.

Zu den Angaben

Für diese Seite gibt es keinen einzelnen Kartenpunkt, weil sie ein größeres Gebiet beschreibt.

Quellen

  1. Wikipedia: Stapelholm