Wiedau

Die Wiedau, dänisch Vidå, ist ein 69 Kilometer langer Fluss im Süden Dänemarks, der unmittelbar nördlich der deutschen Grenze verläuft. Nach ihr ist die Wiedingharde benannt.

Der Fluss entsteht einige Kilometer östlich von Tondern aus dem Zusammenfluss von Arnå und Hvirlå. Von dort zieht er südwestwärts über Tondern in Richtung der Grenze, berührt sie aber nicht: Zwischen Ubjerg und Rudbøl sowie zwischen Aventoft und Rodenäs verläuft er einige hundert Meter, teils nur wenige Meter nördlich davon. Nach dem Ruttebüller See, durch den die Staatsgrenze führt, wendet sich der Lauf nach Højer und mündet über einen Kanal in die Nordsee.

Erstmals schriftlich genannt ist der Name 1648 als Wiedau, als Ortsname erscheint er bereits 1240. Gedeutet wird er aus den germanischen Wörtern für weit und Wasser, möglich ist auch ein Zusammenhang mit einer indogermanischen Wurzel für gerade Richtung nehmen.

Für Nordfriesland ist der Fluss vor allem als Vorfluter wichtig. Über den Bongsieler Kanal und die Siele an der Grenze wird das Wasser der Wiedingharde und der Bökingharde abgeführt. Wie stark die Entwässerung diese Landschaft prägt, zeigt der Eintrag zum Gotteskoog.

Zu den Angaben

Länge und Verlauf stammen aus der Wikipedia. Der Fluss liegt auf dänischem Gebiet, deshalb gibt es keine deutschen amtlichen Kenndaten. Für diese Seite gibt es keinen einzelnen Kartenpunkt, weil sie ein größeres Gebiet beschreibt.

Quellen

  1. Wikipedia: Vidå