Inseln

Vor der nordfriesischen Küste liegen sechs Inseln und zehn Halligen. Drei der Inseln ruhen auf einem Geestkern, die übrigen sind Marschinseln oder Reste größerer Landmassen.

Die größte Insel ist Sylt, gefolgt von Föhr, Pellworm und Amrum. Sylt, Föhr und Amrum stehen auf einem Kern aus Geest, also auf Moränenmaterial aus der Saale-Kaltzeit, an das sich Dünen und Sandhaken anlagerten. Pellworm und Nordstrand dagegen sind Bruchstücke der Insel Strand, die 1634 in der Burchardiflut zerbrach. Nordstrand ist seit 1987 über den Beltringharder Koog mit dem Festland verbunden und damit keine Insel mehr, sondern eine Halbinsel.

Eine Sonderstellung hat Helgoland. Die Insel liegt weit draußen in der Deutschen Bucht, besteht aus Buntsandstein und gehört nicht zum Kreis Nordfriesland, sondern zum Kreis Pinneberg. Landschaftlich und geologisch hat sie mit den nordfriesischen Inseln nichts gemeinsam.

Wie man hinkommt

Nur Sylt hat eine feste Verbindung zum Festland, den Hindenburgdamm von 1927, der ausschließlich die Bahn trägt. Föhr und Amrum werden von Dagebüll aus angefahren, Pellworm von Nordstrand. Zu den Halligen fahren Schiffe von Schlüttsiel, drei von ihnen sind über Dämme oder Lorenbahnen erreichbar.

Was die Halligen von Inseln unterscheidet, steht im Eintrag zu den Halligen: Sie haben keinen oder nur einen sehr niedrigen Deich und werden bei hohem Wasser überflutet. Wie stark die Küste sich über die Jahrhunderte verändert hat, zeigen die Einträge zu Rungholt und zur Beltringharde.

Zu den Angaben

Für diese Seite gibt es keinen einzelnen Kartenpunkt, weil sie ein größeres Gebiet beschreibt.