Einwohnerzahlen
Einwohnerzahlen sind im Kreis Nordfriesland seit dem Höchststand nach dem Zweiten Weltkrieg deutlich zurückgegangen.
Die meisten Einwohner des Kreises wohnen weiterhin außerhalb der Städte. Nur acht Orte haben Stadtrecht, und keiner von ihnen ist groß. Für das Jahr 2005 nannte die frühere Nordfriesland-Datenbank folgende Werte:
- Husum als Kreisstadt 20.849 Einwohner
- Westerland auf Sylt 8.968
- Niebüll 8.838
- Bredstedt 5.090
- Tönning 5.027
- Wyk auf Föhr 4.392
- Garding 2.702
- Friedrichstadt 2.446
Größere amtsfreie Gemeinden waren damals Leck mit 7.615 und Sankt Peter-Ording mit 4.074 Einwohnern. Beide Orte übertrafen damit mehrere der Städte.
Der Höchststand nach dem Krieg
Die höchste Einwohnerzahl erreichte Nordfriesland unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg, als viele Flüchtlinge und Vertriebene in die Region kamen. Damals lebten hier etwa 204.000 Menschen, also gut ein Fünftel mehr als die später genannten rund 167.000.
Viele kleine Gemeinden
Zur Verwaltungsstruktur gehörten lange 16 Ämter für 125 Gemeinden, was selbst im Vergleich mit anderen Landkreisen kleinteilig war. Seit 2008 ist diese Ordnung Vergangenheit. Das Gemeindeverzeichnis des Bundes führt für den Kreis Nordfriesland heute 133 Gemeinden, die meisten davon mit wenigen hundert Einwohnern.
Verwandte Einträge
- Bredstedt
- Friedrichstadt
- Garding
- Husum
- Leck
- Niebüll
- Sankt Peter-Ording
- Tönning
- Westerland
- Wyk auf Föhr
Zu den Angaben
Die Zahlen der acht Städte stammen aus der früheren Nordfriesland-Datenbank und haben den Stand 2005, die Kreiszahl von rund 167.000 Einwohnern ist undatiert. Aktuelle amtliche Werte stehen im Gemeindeverzeichnis des Bundes und in diesem Nachschlagewerk auf den Ortsseiten, dort mit dem Stichtag 31. Dezember 2025. Dieser Eintrag ist neu geschrieben und übernimmt keine Formulierungen aus der früheren Nordfriesland-Datenbank.
Quellen
Weiterführende Literatur
- Thomas Steensen: Geschichte Nordfrieslands von 1918 bis in die Gegenwart, Bräist/Bredstedt 2006.